27.02.2017

Nur wenige Kilometer im Binnenland liegt der Erholungsort Grube, ein beschauliches Dörfchen, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Eine ganze Reihe liebevoll restaurierter Katen und Bürgerhäuser geben dem Ort seinen unverwechselbaren Charme. Man kann Grube gut und gern als "Ort der idyllischen Ruhe" bezeichnen. Bei einem Rundgang erkennt man heute noch, wie der Ort einstmals am südöstlichen Ufer des sich hier verengenden früheren Gruber Sees gelegen hat.

Grube selbst wird 1222 erstmalig urkundlich erwähnt und hatte seit 1323 für mindestens zwei Jahrhunderte Stadteigenschaft. Mehrere große Feuersbrünste im Laufe des 19. Jahrhunderts und die „Jahrhundertsturmflut“ am 13. November 1872 verwüsteten einen Großteil der alten Bausubstanz im Umfeld der historischen Backsteinkirche St. Jürgen.

Im Ort besteht ein großes Waren- und Dienstleistungsangebot mit einer Allgemeinärztin, einer Apotheke und einer Tierarztpraxis für Kleintiere in Rosenhof. Weitere Angebote finden sich in den nahe liegenden Ostseebädern Dahme, Kellenhusen und Grömitz.

Die reiche Geschichte des Ortes wird - dank eines tatkräftigen Vereines zur Heimat- und Kulturpflege, der in den Sommermonaten in Zusammenarbeit mit der Kirchenvertretung auch eine Vielzahl von Konzert- und Kulturveranstaltungen ausrichtet - im Dorfmuseum gezeigt. Hier können Storchenliebhaber in den Sommermonaten live miterleben, was sich im Storchennest auf dem Schornstein der ehemaligen Meierei nahe der Kirche ereignet.

Fünf Kilometer entfernt befindet sich im Ortsteil Rosenfelde der feinsandige Meeresnaturstrand. Hier stehen dem Campingfreund zwei gut ausgestattete Anlagen zur Auswahl.

Für Flugsportbegeisterte ist der kleine Flugplatz für Segelflieger und andere Hobbyflieger ein echter Geheimtipp.

Die Zimmervermittlung im Haus des Gastes in der Straße „Wenddorf“ (neben der Verwaltungsaußenstelle in der Hauptstraße) steht unseren Gästen gern mit Rat und Tat zur Verfügung. Fuß- und Radwanderwege, fernab vom Straßenverkehr, laden zu einer maßgeschneiderten Wanderung ein und das Auge wird so manch seltene Pflanzen- und Vogelart erblicken. Eine besondere Attraktion ist dabei die im Jahre 2007 neu errichtete Vogelbeobachtungsstation in den Gruber Seewiesen.

Dem Petrijünger ist ein großes Revier am Oldenburger Graben auf einer Länge von ca. 7 km vorbehalten. Sporteinrichtungen wie Tennisplätze, Turnhallen und ein Sportplatz bieten die Möglichkeit der Fitness, aber auch des Leistungstrainings.

Eine ungewöhnliche Attraktion stellt der ca. 6700 qm große „Paasch-Eyler-Platz“ dar, den die „Alte Gruber Bürgergilde von 1275 e.V.“ mit finanzieller Hilfe des aus Dahme stammenden Kapitän Heinrich Paasch im Jahre 1899 kaufen konnte. Die Abgelegenheit dieser ehemaligen Halbinsel im Gruber Seegebiet mit seinem wunderbaren Baumbestand dient noch heute allen Vereinen als festlicher Veranstaltungsort.

Ihr

Volkert Stoldt

(Bürgermeister)